Und plötzlich waren es zwei...

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Themenersteller
25. Februar 2015
Und plötzlich waren es zwei...

Wie schon in meiner Vorstellung erwähnt, entdecke ich Polyamorie gerade sehr neu... auf eine sehr unerwartete Weise, welche mich selbst sehr verunsichert und ein reines Wechselbad der Gefühle auslöst...

Ich hoffe, durch das Erzählen und ggf. den Austausch mit anderen, die dies erlebt haben / erleben, dies kennen und / oder verstehen bzw. Ihre Erfahrungen damit gemacht habe, vielleicht ein wenig meine eigene Sicht und Gefühlswelt zu sortieren und zu verstehen und einen (hoffentlich) zufriedenstellenden Umgang damit entwickeln zu können.

Ich war bis vor kurzem immer ein großer Anhänger von "der einen großen Liebe".
Das Gefühl, dass es DEN EINEN RICHTIGEN für einen gibt... das es kein Verlangen nach jemand / etwas anderem geben kann...

Ich befand mich bisher in 3 langjährigen Beziehungen monogamen Beziehung... aber das große Glück, die Zufriedenheit und alles, was ich mir von einer Beziehung erwünsche / erhoffe - Bedürfnisse / Wünsche / Vorstellungen - sind offensichtlich auch nicht befriedigt und erfüllt worden...


Ganz allgemein bin ich ein Mensch, der sehr extrem viel Nähe und Zuneigung benötigt - diese auch räumlich betrachtet. Ich liebe es, mit meinem Partner viele verschiedene Dinge gemeinsam zu unternehmen, gemeinsame faule Abende zu verbringen und vor allem brauche ich es einfach mal l im Arm liegen und die Nähe spüren - Zuneigung austauschen (naja, und Lust aufeinander brennt ja auch in einem).

Im Oktober letzten Jahres war ich gerade im Prozess, mich langsam aus einer alten - sehr belastenden und unglücklichen Beziehung emotional zu lösen, wo mir vor allem das Gefühl von Nähe, Vertrauen und Geborgenheit extrem fehlte.
Und mitten drin machte ich dann auf einer Veranstaltung eine Bekanntschaft, welche sich sehr langsam immer weiter entwickelt hat.
Da zwischen mir und diesem Herren eine große Distanz liegt (daher nenne ich ihn mal Mr. Fern), habe ich mich von Anfang an emotional schwer auf ihn einstellen können.

Allerdings tat mir das Flirten und die Lockerheit sehr gut - er war sehr sympathisch und jede Nachricht, die ich mit ihm tauschte, hat mich zum Lächeln gebracht - es stimmte so auf ganzer Linie, der Humor, viele Interessen... und ich merkte, dass ich immer mehr emotionale Verbundenheit entwickelt habe...
Gleichzeitig war aber immer diese leise Stimme im Hinterkopf, dass dies nichts "Ernstes" werden kann, da ja diese Distanz zwischen uns liegt...
Schlussletztendlich konnte ich mich jedoch der tiefergehenden emotionalen Entwicklung nicht entziehen und wir haben beide bemerkt, dass wir uns näher stehen und das uns einfach mehr verbindet, als einfach nur etwas locker freundschaftliches oder ein purer Flirt - das war Anfang Januar.

Zeitgleich, wo wir beide das so miteinander feststellten und drüber nachdachten, ob wir es auf eine ernstere Beziehung ankommen lassen, begegnete ich einer sehr alten Bekanntschaft wieder, mit der ich umgehend wieder auf einer Wellenlänge lag (ich nenne ihn mal Mr. Nah).
Mit Mr. Nah verbrachte ich ziemlich bald eine Menge Zeit - wir gingen zusammen auf Veranstaltungen, trafen uns auf nen gemütliches Kalt- oder Heißgetränk der Wahl in Bars oder einfach mal zu Haus auf nette Gespräche und nen faulen Filmabend...
Auch hier stimmte sofort alles - ich lache sehr viel, verbringe eine super schöne Zeit und wir teilen sehr viele Interessen und Ansichten...

Und hier nimmt das ganze Dilemma seinen Lauf...

Trotz des immer wiederkehrenden Problems der Distanz, wo ich und Mr. Fern immer wieder merkten, dass ich hier einen viel stärkeres Bedürfnis habe und deutlich schwerer mit der permanten Trennung umgehen kann, hat er für mich mit der Weile einen Stellenwert erreicht, wo ich unheimlich viel draus mitnehme und es extrem genieße, sodass ich nicht mehr ohne weiteres darauf verzichten möchte - er ist für mich nicht einfach nur jemand, den ich x-beliebig austauschen könnte - eigentlich kann ich mir einen Umgang mit ihm gerade nicht mehr weg denken...
Doch diese fast permanente Distanz macht mir unheimlich zu schaffen - ich spüre dann eine Art Leere, wo auf einmal Mr. Fern diese ausfüllt - er ist für mich zu etwas Greifbaren geworden - jemand, mit dem ich sehr gern gemeinsam etwas unternehme, wo ich eine sehr unterhaltsame und angenehme Zeit verbringe... jemand, wo ich auch körperliche Zuneigung und Verlangen ausleben kann...


Mit Mr. Fern führe ich von Anfang an ein sehr vertrautes und offenes Verhältnis. Ich hab ihm bereits gesagt, dass Mr. Nah sich zu etwas entwickelt, was für mich genau diese Leere und Frustration und auch die geweckten Bedürfnisse und Wünsche über der Distanz ausfüllt.
Wir haben schon überlegt, welche Alternativen es wohl gibt, um mit der Distanz und den unerfüllten Bedürfnissen während der Abwesenheit zurecht zu kommen. Darüber kam ich kürzlich mit dem Prinzip der Polyamorie (Primary-Secondary-Model) auf.


Heute sagte mir Mr. Fern jedoch, dass er nach Näherem drüber Nachdenken, nicht damit umgehen kann und mit der Vorstellung, es gibt jemanden anderen, mit dem es Sex gibt, nicht zurecht kommt.
Er fragt sich, was er noch geben könnte, was nicht der "Secondary" erfüllt und ob dann nicht auch die Emotionen sich verschieben...

Ich selbst weiß nur, ich genieße gerade mit beiden den Kontakt gleichermaßen und es hat mir die letzten Wochen (bzw. Monate) sehr viel mitgegeben und mir wahnsinnig gut getan...
Und das erste mal bemerke ich, dass, auch wenn ich mich mit Mr. Nah körperlich einlasse, ich einfach emotional nicht behaupten kann, dass mir Mr. Fern deshalb weniger wert wäre und alles, was ich mit ihm teile, weniger wichtig ist, nur weil ich hier mit Mr. Nah ebenso etwas teile...

Das Schlimme ist, dass mir wirklich beide Seiten gerade sehr viel geben und mir sehr wichtig geworden sind... da zu entscheiden, dass es eine nicht mehr geben kann, fühlt sich für mich an, als würde ich ein Ganzes, das so, wie es ist, genau richtig ist, einfach zweiteilen...
Und ich glaube, dass ich bei einer Entscheidung für einen von Ihnen, es nicht mehr genauso erfüllend erleben würde. Jeder von Ihnen hat gerade einen ganz eigenen wichtigen Part eingenommen, der zusammen eben das Ganze ergibt und sich geradezu zu ergänzen scheint.
Würde ein Teil fehlen, käme wohl wieder eine Unzufriedenheit hervor, da es halt bestimmte Dinge gibt, die ein Mensch allein nie wird erfüllen können...
Ich merke immer mehr, wie sehr die Vorstellung einer monogamen Beziehung mir das Gefühl von Limitierung gibt und man versucht auf eine Person einfach sämtliche Bedürfnisse und Wünsche und Erwartungen zu fokussieren, was auch enorm Druck und Zwang ausübt - und es ist einfach so, dass KEIN MENSCH 100 % alles erfüllen kann.


Aber ich stehe nun da und weis nicht recht, wie ich mit meinen eigenen Gefühlen / Bedürfnissen umgehen soll - und noch weniger, wie ich diese vermitteln und verständlich machen kann... Mr. Nah ist dabei noch etwas außen vor, da er selbst kürzlich meinte, ein Nähe-Distanz-Problem zu haben und er denkt, mehr als Freundschaft+ / Affäre wäre von ihm aus nicht drin (obwohl ich in letzter Instanz auch nicht sicher bin, ob er mit dem Gedanken der Polyamorie wirklich zufrieden wäre, da er grundsätzlich im Herz den Wunsch hat mal eine feste Monogame Beziehung zu führen (ich weis nicht, ob er das auch auf mich beziehen würde, oder nur ganz allgemein).


Fühle mich gerade wirklich sehr hin und her gerissen... und muss mich selbst mit diesen neuen Gefühlen vertraut machen und gleichzeitig muss ich versuchen, diese jemanden anderen zu erklären und begreiflich zu machen...

Und dann frage ich mich wieder, ob ich das wirklich soll oder ob ich nicht nur einfach egoistisch bin und mich damit abfinden muss, dass die anderen dieses Konzept nicht fühlen können und es falsch ist, ihnen dies überhaupt vorzuschlagen und ich damit ja jemanden, der mir sehr wichtig ist, verletze und ich einfach eine konsequente Entscheidung treffen sollte - welche auch immer, da mir jede Variante ehrlich gesagt sehr weh tun würde und etwas sehr wichtiges fehlen würde...
 
25. Februar 2015

Azraelis - mein einfacher Rat, und er ist in keiner Weise ein Patentrezept, ist darauf zu verzichten, deinen Beziehungen Begriffe und sie Kategorien zuordnen zu wollen. Damit fängst du automatisch an, die Beziehungen in ein Korsett von Erwartungen einzuschnüren. Die eine Beziehung ist eine Freundschaft+, also hat sie diesen und jenen Regeln zu folgen. Der eine ist ein Primary, der andere ein Secondary, also ergeben sich daraus Regeln und Pflichten. Etc.

Versuch stattdessen, die Beziehungen selbst, und die Menschen dahinter als das zu begreifen und zu erkennen was sie sind.
Einzigartig.
Jede (und jeder) einzelne von ihnen.

Wenn du das schaffst, dann verlieren die Beziehungen, die diese Menschen zu anderen haben mögen, auf einmal den Grossteil ihrer Bedrohlichkeit. Denn sie sind etwas anderes als deine Beziehungen zu ihnen. Und stehen folglich nicht mehr in Konkurrenz dazu.
Damit wird es für dich leichter.
Wenn du das schaffst, dies auch den andern zu vermitteln, dann kann das Ganze funktionieren.
Denk daran, Beziehungen sind nicht mono-, bi-, poly- oder was auch immer-amor.
Es sind immer die Menschen. Menschen die anderen in irgendeiner Weise zugeneigt sind. Die einander lieben. Wie auch immer du es bezeichnen willst.
Und das ist etwas Gutes, Schönes. Auch dann, wenn die Zuneigung nicht einem selbst gilt.

Hast du dich schon einmal mit dem Konzept der Beziehungsanarchie auseinandergesetzt?
Manchmal wird sie als eine Spielart der Polyamorie bezeichnet. Manche "Gralshüter", die Polyamorie einem bestimmten Regelwerk unterordnen wollen, mögen sie nicht.
Aber ich sehe dies überhaupt nicht so. Beziehungsanarchie sagt über mono- und poly- erst mal gar nichts aus. Sie ist eine Weise, Beziehungen ganz allgemein zu betrachten und an sie heranzugehen. Und schafft eine Grundlage, auf welcher Beziehungen gelebt werden können. Ob in einer "Zweierkiste" oder einem Netzwerk von x-amoren Menschen.

Wie gesagt, mein persönlicher Rat. Nicht mehr.
 
Themenersteller
26. Februar 2015

Ja, ich selbst mag es auch nicht, Dinge immer einen Namen und eine Definition zu geben.
Beziehungsweise höre ich mehr und mehr auf, Dinge so zu betrachten.

Aber hier - in einem Umfeld, wenn man es Fremden erklären muss, ist es hilfreich, gewisse Rahmen zu verpassen, die es veranschaulichen oder zumindest damit assoziiert werden können.

Für mich selber ist es sicherlich auch deutlich einfacher, dies "Namenlos" zu betrachten - für mich liegt die Schwierigkeit darin, wie ich meine Gefühle / Situation jemanden vermittel und nahe bringe, der diese Art Gedanken noch nie hatte und noch feste und klar definierte Vorstellungen hat, was mit Liebe / Beziehung / Partnerschaft verbunden wird. Wo gewisse Bestandteile als Wertung angesehen werden...
 
Gruppen-Mod
26. Februar 2015

Wir haben ja das Glück, nicht mehr in die totalen Poly-Anfänge verstrickt zu sein, das bedeutet so einige Leute vor uns haben sich schon die gleichen Fragen gestellt und die gleichen Dinge durchgekaut und manche von ihnen haben darüber sogar Bücher geschrieben und einige davon finde ich sehr lesenswert *zwinker*
Ich mag es aber auch, meine Gedanken mit "Theorie" zu füttern und mich mit den Gedanken, die andere sich schon gemacht haben, auseinanderzusetzen. Mir hilft das immer, aber das ist vielleicht eine Typsache.
Falls du da aber ähnlich gestrickt bist, kann ich

• The ethical slut
• 111 Gründe, offen zu lieben
und
• die Broschüre vom z-bi ( Links nur für Mitglieder )

empfehlen. Lass dich bei der Broschüre nicht von dem Wort "bisexuell" abschrecken. Sie ist auch für Heteros gut *zwinker* Die Bisexualität spielt letztlich gar keine große Rolle.


Was mich interessieren würde: Weiß Mr Nah von Mr Fern?

Und was mir so als Gedanke aus meiner ganz persönlichen und deshalb auch sehr subjektiven Erfahrung kam:
Polyamorie hat für mich vor allem auch ganz viel mit Autonomie, Selbstgenügsamkeit und auch Abgrenzung zu tun, was vielleicht ein bisschen widersprüchlich klingt *gg*
Du schreibst, dass du jemand bist, der Beziehung mit viel Nähe, vielen gemeinsamen Aktivitäten gestaltet, und dies fehlt dir mit Mr Fern, und ist dort ja auch zurzeit nicht erfüllbar.
Ich finde grundsätzlich den Gedanken gut, Beziehungen zu entlasten, indem man ihnen den Wunsch nach allumfassender Befriedigung aller Bedürfnisse nimmt.
Ich finde es aber schwierig, eine Beziehung einzugehen, weil man ein Mangelgefühl hat, das diese Beziehung dann stillen muss, denn damit steigen die Erwartungen wieder enorm.
Will sagen: Ich finde es gut, die Beziehung zu Mr Fern zu entlasten, indem sie sein kann, obwohl dein Bedürfnis nach Nähe nicht so erfüllt wird, wie du es kennst, ich finde es aber schwierig, Mr Nah dafür "einzuspannen".
Was passiert, wenn Mr Nah sich zurückziehen will, warum auch immer?
Was passiert, wen Mr Fern nicht mehr so fern ist?

Für mich entsteht da ein ungutes Abhängigkeitsgefüge. Das ist aber nur mal so aus der Ferne in den Raum geworfen und nur mein spontanes Gefühl. Kann völlig falsch sein.

Und hast du zufällig schon mal darüber nachgedacht, wie es wäre, wenn Mr Fern sich jetzt auch eine Mrs Nah suchen würde?
 
26. Februar 2015
Fernbeziehung

Rauszulesen ist doch, dass offensichtlich Dein Herz sehr an der Fernbeziehung hängt. Und wer schon eine Fernbeziehung gelebt hat, kennt den Schmerz des Abschiedsnehmens und der Abwesenheit des anderen. Dieser Schmerz steht doch erst mal für sich und muss nicht durch dieses Mangel-Abhängigkeits-Analysen-Bla-Bla wegdiskutiert werden.

Ich finde es auch völlig in Ordnung, dass Du einen zweiten Mann für Dein Bedürfnis nach Nähe hast. Auch die Diskussionen gehören dann mit den beiden Männer in der Konsequenz dazu, wenn Du Dich für Offenheit in Deinem Lebensmodell entschieden hast.

Wie letztlich alle drei mit der Konstellation umgehen, ist eben die Sache von jedem/jeder einzelnen von Euch. Das ist einfach ein Weg, auf dem es zu akzeptieren ist, dass sich jede/r mal wieder zurückzieht oder sich auch wieder annähert. Eine schnelle Lösung oder Entscheidung hilft da eh nicht, um der leidvollen Seite dieser Verbindung zu entkommen.

Wenn man so eine Verbindung einfach als die Chance für persönliche Entwicklung betrachtet - mit all den Gefühlen, Ängsten und Glücksmomenten, kann man Dir doch nur gratulieren, dass Du an diesem Punkt in Deinem Leben bist.
Meine Haltung in solchen Momenten: Andere haben ein langweiligeres Leben als ich. Und ich möchte nicht mit ihnen tauschen.
Wie siehst Du das?

Judita
 
Gruppen-Mod
26. Februar 2015

Judita:
Mangel-Abhängigkeits-Analysen-Bla-Bla


Verzeihung *zwinker*
 
Themenersteller
26. Februar 2015

Lieben Dank Euch allen!

Ich denke, alle Fragen / Anmerkungen sind berechtigt.
Es ist auch immer schwer, alle Details und Nuancen zu erläutern und zu erklären.
Die Zusammenhänge sind dann ja doch sehr komplex und es gibt so viel Vorgeschichte und Zusammenhänge.

Ja, ich habe früher extreme Verlustängste gehabt und auch mit einem Nähe-Distanz-Problem zu kämpfen.
Ggf. ist mein Bedürfnis nach Nähe nicht "ganz gesund" ausgeprägt - ich habe auch schon eine 2 jährige Therapie hinter mir.

Allerdings gab es enorme Veränderungen, womit auch das sich Lösen aus der mich emotional ausblutenden langjährigen monagamen Beziehung gehörte.
Mein Verhältnis zu Nähe-Distanz ist in ein viel gesünderes Gleichgewicht geraten - obwohl ich nicht abstreiten kann, dass ich noch immer viel Nähe und Zuneigung benötige.
Doch da gibt es doch so oder so Unterschiede bei allen Menschen.

Mr. Nah hat ironischerweise ein sehr ausgeprägtes Nähe-Distanz-Problem und wünscht sich zwar auch immer wieder Nähe und Geborgenheit - muss dann aber auch wieder plötzlich auf Distanz gehen und "fliehen" - daher ist es auch mit ihm hier nicht unbedingt sehr leicht und ich merke, dass es auch nicht einfach nur der reinen "Nähe-Befriedigung" dient, da ich diese nicht auf diese Art erhalte, wie ich sie sonst ggf. gern hätte. Da könnte ich es dann durchaus leichter haben.

Er weis schon ein wenig von Mr. Fern - jedoch haben wir dieses Verhältnis bisher nicht sehr groß im Detail besprochen, da er sofort sagte, dass für Ihn mehr als Freundschaft+ momentan nicht möglich wäre und da eben einfach bestimmte Dinge nicht mit dem selben Tiefgang aufgekommen sind oder gewisse Themen aufgrund anderer (bzw. nicht vorhandener) Erwartungshaltungen oder Ansprüchen, nicht im gleichen Maße Gewichtigkeit erhalten hatten, wie mit Mr. Fern.
Im Rahmen der Nähe-Distanz habe ich durchaus Mr. Fern erwähnt und auch, dass ich mit diesem eben auch durch eine Entwicklung von Nähe-Distanz gehe, die sich nicht ganz einfach gestaltet.

Das Mr. Fern jemals nicht mehr "fern" sein wird, ist derzeit ausgeschlossen.
Er selbst hat schon zu beginn ganz deutlich gemacht, dass er sich rein gar nicht vorstellen könnte, dass er jemals wegzieht.
Nun ist das Problem, dass ich in einer großen Hauptstadt lebe und auch die Möglichkeiten und Vielfältigkeiten liebe und nutze und genieße (Weggehen, Treffen, Veranstaltungen, Kulturangebot, etc).
Mr. Fern lebt aber im wahrsten Sinne des Wortes im Wald... also nicht mal eine Kleinstadt... - daher ist für mich selbst natürlich ein Umzug auch vollkommen ausgeschlossen, da ich in der totalen Abgeschiedenheit sicherlich gar nicht zurecht käme. Dafür brauche ich einfach doch zu oft mal die Möglichkeit, etwas zu erleben und zu unternehmen und auch immer mal wieder Impulse und Eindrücke zu erhalten.
Ich würde mich da doch etwas "eingesperrt" fühlen und sehr eingeschränkt und limitiert in meiner Lebensweise (unabhängig von Beziehung).
 
Themenersteller
26. Februar 2015
Nachtrag

Achso... habe ich gerade vergessen darauf einzugehen, aber ist nicht unwesentlich:

Ja, natürlich frage ich mich, wie es für mich wäre, wenn er auch jemanden an seiner Seite findet... Und ja, natürlich mache ich mir die selben Gedanken, welche er sich auch macht.
Auch für mich ist natürlich viel Unsicherheit da und es gibt Bedenken, welchen Platz der andere dann wohl auf Dauer einnimmt und wie sich ggf. die Gefühle verändern könnten, etc...

Für ich ist es daher besonders schwierig, da ich diesen Weg nicht "zusammen" mit Mr. Fern gehen kann.
Insbesondere können wir eine der vielleicht nicht unwesentlichen Facetten "Eifersucht" / "Exclusivität" nicht wirklich zusammen bewältigen...

Man lebt eben in der Ferne und muss mit dem Gedanken umgehen können, dass es jemanden in der Nähe gibt... das ist ein sehr verschobenes Verhälnis und braucht sicher viel Stabilität und Vertrauen...

Wenn es jemanden anderen in der Ferne gäbe oder man selbst in der Nähe lebte, könnte man diesen Weg gemeinsam gehen - sich viel mehr auch gegenseitig unterstützen und das Vertrauen nicht nur immer wieder bestätigen, sondern sich auch zeigen...

In gewisser Weise müssen wir uns ggf. auf einen Weg begeben, den wir halbwegs selbständig bewältigen müssen...
 
26. Februar 2015
Anfänge

Liebe azraelis,
zunächst einmal: Ich verstehe dich sehr gut, denn als ich deine Geschichte gelesen habe, habe ich zunächst gedacht, du erzählst von mir! Bei mir hat Polyamorie genauso angefangen, wie bei dir, ich war eher "unbedarft" und hatte auch immer das typische Bild von einer monogamen Beziehung im Kopf, in der irgendwann der eine kommt, der für mich der Richtige ist..... bis es irgendwann eine kurze Zei 2 Menschen gab, die plötzlich beide die Richtigen waren und ich wusste plötzlich nicht mehr, was Richtig und Falsch war.
Wenn ich jetzt so dran denke, kommt bei mir fast so ein kleines nostalgisches Gefühl auf.... eigentlich war das eine sehr schöne Zeit....
Seitdem habe ich mich viel durch Forum gelesen, meine Erfahrungen gemacht, Bücher gelesen, Begründungen gesucht, Erklärungen und Modelle.
Das ist sicherlich gut, wenn man sich theoretisch mit Polyamorie beschäftigt. Aber heute komme ich doch wieder auf einen Punkt zurück: Wie ich damals empfunden habe, das kann mir keiner ausreden, wie es geschehen konnte, kann ich nicht sagen, es ist einfach passiert, trotz aller Erklärungen und Begründungen zum Trotz. Das Leben hat es so gewollt und hat gewollt, dass ich mich mit diesem Thema auseinander setze.
Und letztendlich ist es ein schöne spannende aufregende Reise.... ich kenne auch dieses Verwirrtheitsgefühl, aber es werden sich Türen öffnen dadurch und eigentlich ist es doch ein sehr erfüllendes Gefühl, 2 Menschen zu lieben.
Ich finde es immer wichtig, dass man letztendlich zu seinen Gefühlen steht, dass man das sagt, was man empfindet und wie man sich fühlt. Begründungen und Erklärungen würde ich heute gar nicht mehr geben, zumindest nicht rationale. Steh zu dem, was in dir wächst und wie du empfindest und vielleicht ist es eine letztendlich spannende Reise zu dir selbst.
Du schreibst, du hast Verlustängste? Das kenne ich auch, in der Polyamorie lernt man unter anderen vielleicht gut damit umzugehen. Wenn man es zulässt. Vielleicht solltst du dich ja grade jetzt mit diesem Thema, was ja für dich noch nicht ausgestanden zu sein scheint, auseinandersetzen?
Lieben heißt auch immer lernen und sich weiter entwickeln. Und ansonsten nimm dieses Geschenk vom Leben erstmal an. Ich wünsche dir viel Erfüllung mit deiner neuen Entdeckung.
 
28. Februar 2015
Lieben und Loslassen

Hallo Azraelis,
ich finde es beeindruckend, wie sehr du dich darum bemühst die situation zu analysieren und für dich einen gangbaren weg zu finden...ist ja nicht einfach, wenn man emotional in einer Situation gefangen ist. Ich habe seit kurzem eine offene Beziehung und bin auch neu hier...allerdings ist das Thema für mich nicht neu. Mein Weg aus dem Nähe-Distanz Dilemma war das Loslassen. Sowohl zeitlich räumlich gesehen, als auch emotional innerlich. Ich habe auch ein großes Bedürfnis an Nähe und gemeinsamer Zeit, allerdings habe ich diese Neigung (ja Neigung, nicht Problem) jetzt umverteilt. Ich nutze meine partnerfreie Zeit jetzt dafür, sie mit Freundinnen und Familie zu verbringen und in Ruhe nach einem weiteren Mann für mein Leben zu suchen. Ich liebe viele Menschen auf unterschiedliche Weise und bereichere mein Leben dadurch, dass ich nicht mehr warte, dass mein Bedürfnis erfüllt wird. Ich habe die Vorstellung von Bedürfnisbefriedigung durch einen geliebten Mann losgelassen und auch meine Angst ihn zu verlieren.Das war eine bewusste Entscheidung und für mich funktioniert sie.... .Es gibt keine Abhängigkeit mehr und dadurch ist die Beziehung total entspannt geworden...auf beiden Seite. Für mich erzeugt loslassen Nähe und der Abschied von der Angst Sicherheit. Es gibt soviele Menschen, die sich Liebe und Zuneigung wünschen (den Sex nicht zu vergessen)... wenn eine Liebe nicht bestand hat , kommt eine andere. Liebe kann man überall finden....wenn man offen dafür ist. Liebe sollte schön sein, frei und vielfältig. Das ist für mich Polyamorie.
Lg Solsig
 
Gruppen-Mod
28. Februar 2015
so ein gefühlvoller Beitrag...

*danke* solsig - ich finde mich selbst da auch in vielen Ansätzen wieder.

Diese Reise auf dem eigenen Weg ist so wichtig. Alle alten Reaktionsmuster können angesehen werden, und nicht alle sind sie überholt oder gar falsch. Im Gegenteil!

Es ist auch nicht etwa egoistisch, gut auf sich selbst zu achten. Das ist nötig.

Ich habe selbst erfahren und halte es auch immer weiter so: Klarheit und Geradlinigkeit im Umgang mit den Menschen, mit denen ich verbunden bin.
Es ist und bleibt ein Wechselspiel: Nähe und Distanz, Fragen und Antworten, Vertrauen und Loslassen, Entwicklung zulassen, annehmen und schenken......

*knuddel*
 
28. Februar 2015

"Die Reise auf dem eigenen Weg"....ja ...das trifft zu *g* . Sich selber zu erkennen und zu verwirklichen ist die Basis dafür auch andere erkennen zu können und das Miteinander positiv zu gestalten. Liebe macht ja immer ein bisschen blind und wir alle haben unsere Schwächen und Macken. Um so wichtiger so bewusst und achtsam wie möglich miteinander umzugehen....sowohl mit dem Partner als eben auch mit sich selber. Und wenn die Gefühle mal mit einem durchgehen, in welcher Hinsicht auch immer, helfen eine klare Grundsituation und ein ehrlicher Umgang die emotionalen Stürme durchzustehen *g*
 
Themenersteller
09. März 2015
Danke!

Ersteinmal ganz lieben Dank Euch allen!

Ich glaube schon, dass diese eine sehr bereichernde Entwicklung/Reise sein kann... doch diese geht man eben nicht allein...

Ich selbst spüre, wie sehr ich mich im Prozess des Umdenkens/Umfühlens befinde. Dennoch kann selbst ich nicht alte Denkmuster/Gefühlswelten nicht so einfach umwerfen.
Es gibt Aspekte einer polyamoren Beziehungsform, welche ich selbst als sehr erstrebenswert und positiv und bereichernd empfinde - gleichzeitig merke ich, wie dennoch alte Gedanken/Emotionen dazu aufkommen, welche (scheinbar) im Widerspruch stehen.

Zum Beispiel das Gefühl, selbst Besonders zu sein, Verlustangst, Eifersucht...

Ich mag diese Gefühle nicht und wünsche mir sehr, mich auf meinem Weg dahin entwickeln zu können, dass ich eines Tages Liebe / Zuneigung einfach genießen kann und als ein Geschenk annehme, welches mich bereichert und erfüllt... nicht gestört von (beiderseitigen) Besitzansprüchen, Erwartungshaltungen oder Abwertungen der vorhanden Gefühle (sprich, dass man nicht oder weniger geliebt würde / wert sei).

Wenn ich darüber lese oder spreche, hört es sich für mich immer wunderbar und richtig an - doch innerlich auch emotional in Bezug auf Personen umschalten zu können, ist doch sehr schwierig...

Und dann wird mir natürlich auch klar, wie schwierig dies für meine Gegenüber sind.
Diese sind ja nicht aus eigener Intention an dieses Thema herangegangen sondern eher hineingeworfen worden, da ich sie in diese Situation (notgedrungen) befördert habe.

Ich habe in meinem Austausch mit Mr. Fern sehr deutlich gespürt, dass er einfach noch nicht wirklich soweit ist...
Er ist offen und kompromissbereit, aber ich höre und spüre sehr deutlich, dass das eigentliche Verständnis, was Polyamorie bedeutet und wie man es (im hoffentlichen besten Falle) gemeinsam lebt, nicht wirklich angekommen ist. Dass noch zu viele konventionelle Gedanken und Emotionen vorherrschen und ich merke, dass wir derzeit voll gegen die Wand fahren würden, wenn wir es jetzt auf dem Level/Status so leben würden.

Ich denke, er braucht noch viel mehr Zeit, sich mit dem Thema und dem eigenen Gefühlen dazu auseinanderzusetzen. Und ich denke, dass es ihm im Grunde sehr gut tun würde, auch Ansprechpartner zu haben, die so fühlen/denken/leben, um ihm da einen besseren Zugang und ein besseres Verständnis zu geben.
Er tauscht sich im Grunde nur mit Menschen aus, die überzeugt monogam leben/fühlen/denken.

Z. B. ist er der Meinung, dass er sich nun eine "Zweitpartnerin suchen muss", da ich ja auch jemanden hätte.
Schon allein dieser Zwang " Du hast, also muss ich auch", ist für mich persönlich eine falsche Rangehensweise...
Vielleicht nehme ich es auch falsch wahr - aber für mich bedeutet es nicht, dass beide alles müssen, sondern können/dürfen bzw. die freie Option haben, wenn es sich so ergibt.
Und wenn sich eine solche Beziehung zu einem Menschen entwickelt, dann kommt dies von ganz allein, weil entsprechende Gefühle/Emotionen da sind - ich glaube immer noch, sowas lässt sich doch nicht erzwingen...

Es macht für mich mehr den Eindruck eines Wettkampfes oder das gegenseitig aufgerechnet wird...

Meine eigenen polyamoren Gefühle sind letztendlich aus der Situation und den verschiedenen Bedürfnissen von selbst erwacht - ich wollte das ja gar nicht und habe mich mehr oder weniger selbst mit diesen polyamoren Gefühlen überrascht / überrumpelt... Doch nun passt es einfach wie eine Einheit, die genau so, dass Ganze bildet und daher habe ich mir das erste Mal bewusste Gedanken darum gemacht und mich angefangen damit auseinander zu setzen.

Mr. Fern hatte diese Lücke bzw. dieses Bedürfnis gar nicht und ist grundsätzlich "ausgefüllt" - es gab nicht das Bedürfnis oder diesen Wunsch nach einer Person, die ihn anzieht und genau diese Teile erfüllt, die zuvor leer erschienen - dennoch möchte er nun eine "Nichtvorhande" Lücke zwanghaft mit jemanden füllen und sich auf die gezielte Suche nach einer Zweiten Partnerin machen, einfach nur aus dem Grund, weil ich ja eine zweite Beziehung hätte - ein wenig nach dem Prinzip der "ausgleichenden Gerechtigkeit"

Vielleicht ist das auch einer meiner Schritte, auf meinem Weg, dahingehend die Ansicht/Wahrnehmung zu ändern, doch ich empfinde dies als Zwanghaft und nicht natürlich entwickelten Gefühlen und halte dies einfach nicht für eine gesunde gemeinsame Herangehensweise.

Eine Freundin sagte mir, man muss "gönnen können" lernen und einfach das genießen, was man hat und wertschätzen und wenn der andere etwas (zusätzliches) hat, es ihm gönnen zu können, ohne selbst dann das gleiche einfordern zu müssen, damit es wieder "ausgeglichen" ist...

Ich weis nicht, ob rüber kommt, was ich meine... ist doch manchmal so schwer, dies in die richtigen Worte zu fassen...

Ich suche nur irgendwie momentan einen Weg, wie man gemeinsam sein Denken und Fühlen auf diesen neuen Weg bringen kann.
Ich denke, es braucht Zeit und eine innerliche Entwicklung, welche die richtigen Gefühle von selbst bringt...
Doch sich zwanghaft auf das Thema einstellen, ohne das man im Kopf/Herz wirklich soweit ist, wird es doch nur viel Stress, Verletzungen und Aufruhr bringen...

Wie habt Ihr das geschafft, mit diesen Gefühlen / Gedanken anfänglich umzugehen? Wie habt ihr dies vor allem Eurem Parner(n) nahe gebracht - bzw. dies Euch?
 
09. März 2015
Gleiches Level

„Ich suche nur irgendwie momentan einen Weg, wie man gemeinsam sein Denken und Fühlen auf diesen neuen Weg bringen kann.“
Die Frage danach, wie kann man den/die Beteiligten auf ein Level bringen, ist die eigentliche Frage.
Wie Du selbst schreibst, sind Deine polyamoren Gefühle ... aus Dir selbst erwacht.
Das war bei Dir ein sehr langer Erkenntnisprozess.
Dies ist ja offensichtlich nicht bei jedem Menschen so. So auch nicht bei Mr. Fern.
Mr. Fern muss nun, ohne eigenen Erfahrungs- und Erkenntnisprozess mit dieser neuen Situation,
mit den neuen Gefühlen, mit denen Du ihm begegnest, erst vertraut werden.
D.h., Du musst ihn mit viel Fingerspitzengefühl an die Grundzüge der/Deiner polyamoren Gedankenwelt heranführen, ihn sozusagen auf Dein Level heben und ihm auch ausreichend Zeit dazu geben.
Dann gibt es für ihn den Weg, es grundsätzlich abzulehnen, oder sich der neuen Situation zu stellen
und es als etwas Positives zu sehen und mitzugestalten.
Mit der Aussage, dass er sich nun auch eine zweite Partnerin suchen müsste, zeigt er,
dass er das Prinzip noch nicht richtig verstanden und verinnerlicht hat und noch im alten Denken verharrt.
Du solltest ihm mehr Zeit geben.
Du solltest aber auch Deine grundsätzliche Zustimmung dazu geben, eine weitere Partnerin zu suchen. Sag ihm, dass das aber nicht zwangsläufig daraus resultieren muss, dass Du selbst einen weiteren Partner hast. ...

LG Er
 
Themenersteller
09. März 2015

Da Du diesen einen Satz von mir gleich zuerst zitiert hast, ist mir aufgefallen, dass es so verstanden werden kann, als ob ich damit sein Denken allein meine.
Gemeint ist allerdings "unser Denken und Fühlen" (also meines auch).
Fand ich gerade nur wichtig, weil es mir selbst auffiel...

Alles, was Du gesagt hast, UnlimitedLove, habe ich ja selbst schon irgendwie begriffen und daher auch so geschrieben.

Für mich ist jetzt eher die Schwierigkeit, wie das umgesetzt werden kann, um eben ein tieferes Verständnis dafür nahezubringen und ggf. (falls der Wille bei ihm tatsächlich vorhanden), auch einen entsprechenden Prozess im Umdenken oder "Umfühlen" in diese Richtung anzustoßen bzw. zu unterstützen.
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