Wie lange kann ....

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17. März 2015
Wie lange kann das.....?

Hallo, *huhu*

ich...die SIE von Parduka möchte das heute mal in die Hand nehmen ein neues Thema hier einzustellen mit einer Frage, über die mein ER und ich immer öfter reden und uns austauschen.
Wir leben seit 3,5 Jahren polyamor, wobei ER ja etwas Vorsprung durch Alter und Swingererfahrung hat. Ich kam Ende 2011 zum Joy...zum Swingen und zu ihm! Alles war mir neu und vieles hier macht mich auch jetzt noch neugierig.
Wie schon oft hier erwähnt...polyamor leben klappt nicht stets reibungslos, obwohl ich finde, dass wir 3 (FMF) ein, sagen wir mal, "Arrengement" gefunden haben, welches immer weniger Stress aufkommen lässt. Doch für die Zukunft betrachtet stellen sich uns schon immer wieder folgende Fragen:
Wie lange geht das noch gut so?
Kommt auch wirklich jeder, zwar individuell, aber doch zu gleichen Teilen auf seine Kosten, oder lassen 2 von Dreien = Einen zurück?
Kann "Gleichberechtigung" bei einer ungleichen Anzahl von Menschen in einer Beziehung gut gehen?
Wo landen emotionale Ausbrüche, Erfahrungen?
Was passiert, wenn einer von uns Dreien nicht mehr kann, will und ausbricht.....zerfällt dann alles?

Es wäre schön, wenn sich erfahrenere Beziehungen, als wir es schon sind, sich einfach mal hier zu diesen Fragen austauschen könnten & würden, bitte ohne Wertung! Einfach nur mitteilen und austauschen...wir möchten gern einfach mal andere Blickwinkel aufgezeigt bekommen um Langeweile erst gar nicht aufkommen zu lassen und vor allem um von EUCH zu lernen!!!

Vielen Dank *danke* schon mal im Voraus und auf einen tollen Frühling *fans* zu dritt...
PARDUKA's SIE *herz3*
 
Gruppen-Mod
17. März 2015

Zuerst mal eine Frage zu eurer Konstellation:
Lebt ihr ein "V" oder eine Triade? Also habt ihr beiden Frauen auch eine Beziehung miteinander oder seid ihr "nur" über den Mann miteinander verbunden?


Ich neige (etwas pragmatisch und nüchtern^^) dazu, ein Poly-Geflecht nur bedingt anders zu betrachten, als eine Zweierbeziehung, bzw. ich betrachte es einfach als eine Ansammlung von Zweierbeziehungen.

Will sagen, ob zB jeder auf seine Kosten kommt, hängt an den beiden Beteiligten und nicht an der Gruppe. Mit der Gleichberechtigung sehe ich das ähnlich, wobei ich das Wort Gleichberechtigung kompliziert finde.
Ich gebe lieber der jeweiligen Beziehung die "Berechtigung", die sie eben für mich und den jeweiligen Partner hat, unabhängig davon, wer da sonst noch durch mein Leben schwirrt.
Ich teile mit meinem Freund zB Leben, Haus und Kinder. Und ich würde das nicht mit noch jemandem so aufbauen können oder auch nur wollen. Mein Lebensmittelpunkt liegt also "natürlicherweise" hier und andere Beziehungen sind durch andere Dinge geprägt und müssen damit leben können *zwinker*
Sollte zB jemand mit Gleichberechtigung meinen, dass er so viel "Anrecht" auf Zeit mit mir haben will, wie mein Freund, dann wäre das zum Scheitern verurteilt. Das würde evt entzerrt, gäbe es bei diesem jemand noch einen anderen jemand, der die Zeit füllt, die ich nicht füllen will und kann, aber die grundsätzliche Herangehensweise würde eigentlich schon nicht zu mir passen.

Emotionale Ausbrüche und Erfahrungen landen bei mir da, wo ich sie am besten lassen kann und will.
Abgesehen davon, dass ich denke, dass man Dinge immer direkt miteinander klären soll, kann es trotzdem sein, dass ich mich über Person A ärgere, mich aber erst mal bei Person B lasse, bevor ich das direkt angehe. So wie ich manche Dinge eben auch mit der besten Freundin bequatsche, die mich vielleicht bei meinem Freund ärgern.

Als schwierig habe ich es erlebt und empfunden, zwischen den Stühlen zu sitzen. Unsere Freundin erzählte mir von Dingen, die zwischen ihr und meinem/unserem Freund nicht gut liefen, so hatte ich eine Art Info-Vorsprung vor ihm, konnte aber nicht mit ihm reden, weil sie das ja eigentlich selbst klären wollte. Ich wollte sie nicht verraten und ihn nicht anlügen müssen. Das war sehr unangenehm. Sie wollte auch gar nicht bei mir lästern oder so, sie unterhielt sich einfach mit mir als beste Freundin über ihren Partner, es war nur blöde, dass der auch gleichzeitig mein Partner war^^
So etwas versuche ich seitdem zu vermeiden.


Alles in allem ist es für mich so:
Beziehungen fließen, ob nun mono oder poly. Alles hat seine Aufs und Abs, seine Untiefen, seine seichten Stellen, manches ist leicht, manches fällt schwer.
Manche Beziehungen halten, manche nicht, manche Partner bleiben, andere gehen.
Sollte also zB ein Teil eures Geflechts wegbrechen, liegt es an den übrigen beiden, was sie daraus machen.
Ich sehe das "einfach" als Veränderung, die sich auswirken kann. Solche Veränderungen gibt es in Mono-Beziehungen auch und dann muss man sehen, was man daraus macht. Mal geht es gut, mal nicht so gut. So ist das Leben. So sind Beziehungen. Egal, wie viele daran beteiligt sind *g*
Danke15x
 
17. März 2015
@Tinchenbinchen

Vielen Dank für Deine wirklich guten, hilfreichen und hier esrten Ausführungen! Sehr interessant zu lesen. Dabei decken sich sofort einige Dinge mit unsrigen Erfahrungen, andere treffen eher nicht zu, da unsere Konstellation, wie von Dir vermutet, ein wenig anders gestrickt ist:
Mein Freund ist seit über 30 Jahren mit seiner Frau verheiratet. Es spielt sich dort nichts mehr an Erotik ab, jeder der beiden geht seinen Weg, doch gibt es viele Schnittpunkte des inzwischen Stinolebens der beiden, die beide nicht missen möchten und m.E. auch nicht sollten!
Ich bin seine erotische Freundin und kenne seine Frau. Wir werden nie Freundinnen werden, aber wir gehen vernünftig und erwachsen miteinander um. Schwieriger wird es eben jetzt, wo unsere Beziehung eben nicht mehr rein erotisch bleibt, sondern sich viel Alltag mit drunter mischt.
Das Wort "Gleichberechtigung" hatte ich ja von Beginn an in Gänsefüßchen gesetzt, da ich der Meinung bin, dass ein Umgang zu gleichen Teilen in einer menschlich,emotionalen Beziehung.... mit lauter ungeraden Zahlen, wie 3 Personen in 7 Tagen der Woche und all solchen Dingen einfach nicht funktionieren kann!!!!

Das Wichtigste Fazit, welches wir immer wieder daraus ziehen ist, reden...reden und immer darüber reden! Wenn nicht ausgesprochen wird wo der Schuh drückt, kommt es früher oder später zum Knall oder gar zum Bruch!
 
17. März 2015

Ich kann Tinchenbinchens Text für mich warm unterschreiben, besonders das fliessende Element in der(n) Beziehung(en).

Folgende zwei Punkte möchte ich für mich noch herausstreichen:

-Wie Tinchenbinchen schrieb, ist jede Beziehung "eigen", hat ihre Dynamik, ihre Schwerpunkte. Ich entdecke auch an mir in jeder Beziehung etwas andere Facetten und Bedürfnisse.
Mir ist insgesamt in einer Beziehung die gefühlte Nähe, die gemeinsame Ebene wichtiger als die Menge an Beziehungszeit und -häufigkeit. Für die eine Liebe ist dies umgekehrt, was für alle Beteiligten offene Augen und Ohren bedeutet wie einen nahen Austausch.

-Eine nahe Ausstauschsperson zur "Psychohygiene" ist für mich sehr wichtig: zur Reflektion, Besprechen von Emotionen oder einfach Setzen-lassen von Gedanken.
Mir ist dabei wichtig, dass sie nicht direkt in meinem Beziehungsgeflecht ist und ich nicht mit Person A zu Person B Dinge diskutiere, die ich direkt mit Person B besprechen oder noch für mich klären sollte. Was zur Beziehungsführung einer Beziehung gehört, hat für mich nichts in der anderen oder einer weiteren Beziehung zu suchen - zum (emotionalen) Schutz aller Beteiligten. Das ist mein Anspruch an mich, dem ich so gut wie möglich und nicht sklavisch, nachgehe.

Liebe Grüsse aus dem sonnigen Basel,
Aqua
 
17. März 2015
..ja...

...ich denke, wenn wir 2 Frauen uns auch noch über IHN austauschen würden, käme dies gar nicht gut. Doch ihm hilft es hingegen sehr, dass er sich mit jeder seiner Partnerinnen individuell NICHT ÜBER die Andere "abreagieren" kann, sondern Dinge sachlich bespricht. So halten wir das und ich finde dies sehr wichtig. Oftmals stelle ich mich dann auch mal nüchtern auf die Seite der Anderen und zeige ihm auf, was Frauen allgemein zum Einen oder Anderen empfinden und dass ich im konkreten Fall dann manchmal auch ihre Situation/Verhalten/Reaktion verstehe, weil ich es genauso tun würde! Ich denke, das hilft "unserem" Mann, als mittiger, ausschlaggebender Part dieser Beziehung, ganz gut.... Frau an sich zu verstehen! *zwinker*

Somit pflichte ich in diesem Punkt Tinchenbinchen & Aqua vollstens bei.
 
17. März 2015

Alleine das Du die Fragen stellst wie Du sie stellst sagen bereits aus das es schon Thema ist. Ansonsten müsstest Du Dich nicht damit beschäftigen.

Meine Empfehlung wäre auch weniger sich mit Seiner Frau und dessen Beziehung zu vergleichen als den Fokus auf die Beziehung mit Ihm zu setzen.

Was bedeutet den gleichberechtigt?
letztendlich muss er das für sich entscheiden wie er mit beiden Beziehungen umgehen will und nicht Du. Er muss sich nicht entscheiden, sondern für Euch Beide da sein können und wollen.

Schaue auf die Beziehung die DU mit ihm hast und weniger auf die mit seiner Frau.
Natürlich ist das immer wünschenswert wenn auch Ihr Euch gut versteht und es nicht nur ein Nebenbei wäre. Erzwingen lässt sich das aber nicht.
 
17. März 2015
diese Frage habe ich mir auch schon gestellt

Schon monogame Beziehungen sind nicht einfach und auch dafür gibt es keine Garantie, wie lange es dauert.

Ich bin in einer V-Beziehung. Mein Mann hat keine weitere feste Beziehung. Mein Freund hat eine weitere Freundin.
Mein Freund und mein Mann haben ein gutes Verhältnis und treffen sich auch ab und zu zu einem Männerabend und quatschen über Gott und die Welt. Sicher auch über mich und über unsere Beziehungen. Solange es ihnen beiden das hilft und es ihnen gut dabei geht, finde ich es i.O.
Sicher ist es ein Glücksfall, wenn sich alle gut verstehen und man sollte es nicht als selbstverständlich nehmen. Arrangieren mit dem Partner des Partners ist gut, denn hauptsächlich muss der Partner mit dem Partner klarkommen. Man muss nicht beste Freunde sein. Dies tue ich mit der anderen Partnerin meines Freundes. Jedoch sollten die Grenzen beachtet werden. Wenn man gegen eines Partners des Anderen stänkert oder absichtlich den Anderen gegen ihn aufheizt, geht es zu weit, denn dann wird es übergreifend. Hier würde ich klare Entscheidungen treffen, um mich zu schützen.

Wir kennen uns nun seit 2 1/2 Jahren und leben bewusst in dieser V Konstellation ab September 2014.

Ein Umganz zu gleichen Teilen ist schwer. Es wird immer einen Part geben, der in dem Moment alleine ist, oder etwas anderes Unternimmt. Die Beziehung zu meinem Mann besteht seit 7 glücklichen Jahren. Wir haben vieles zusammen Erlebt und viel aufgebaut. Es ist unser Leben, aber auch mein Leben. Mein Lebensmittelpunkt ist gelegt und vom Gesetz her kann man nicht zweifach Verheiratet sein. Es mag ein Abstrich sein, bzw. eine fehlende Gleichberechtigung, doch was ist schon Gleichberechtigung? Solange die Liebe, Vertrauen und Ehrlichkeit unter "Gleichberechtigung" fallen, ist der grösste Grundstein gelegt.
Wenn ich einen zweiten Menschen so nach an mich heranlasse wie meinen Mann und ihn gleich so liebe, dann ist mein Lebensmittelpunkt für ihn offen. Mein Freund hat einen Schlüssel zu unserem Haus und kann ein- und ausgehen wie er möchte. Er hat auch ein Zimmer im Haus für sich mit seinen Sachen. Wie weit er dies in Anspruch nimmt, ist ihm überlassen, denn auch er muss sich wohl fühlen. Wenn er nicht kommen möchte, dann akzeptiere ich es. Aber auch er muss es akzeptieren, wenn ich nicht zu ihm kommen kann, weil ich zu Hause sein muss (Hunde, andere Haustiere, Hausarbeit usw.). Aber solche Situationen gibt es auch, wenn ich nicht verheiratet wäre und alleine wohnen würde.

Ich versuche mit meinem Freund etwas aufzubauen, was nur uns zweien gehört, damit wir etwas für uns haben (z.B. Fussballspiele besuchen in der CH, besondere Ausflugsorte usw.). Das festigt die Beziehung.

Wichtig für mich sind Absprachen, welche auch eingehalten werden und nicht nach belieben geändert werden. Ich mag es nicht, wenn man eine Absprache verletzt. Man kann Absprachen jederzeit neu verhandeln, aber das im Vorfeld und nicht erst nach dem Geschehen.
 
17. März 2015
Versuche mal hir zu fragen

war in einer polygamischen Beziehung da hab ich aber nicht gewusst mit wem sie sich da trifft .

auf meine Fragen sagte sie immer das geht dich nichts an.
oder eben das ich das nur negativ sehe und alles kaputt mach.

Bei mir kam die Eifersucht und das Gefühl, ich bin da ein Pausenfüller.
war da wen es ihr schlecht gegangen ist und ihre beiden Freunde haben neue Frauen kennengelernt und sind in Beziehungen über gelaufen gg
hat sich dann mit ihnen noch getroffen meine frage drauf war eben ob das fair gegenüber der Frauen ist ?

so wie auch ob sie da nie den gedanken hat das sie herangezogen wird wen die Freundin nicht da sind

nach solchen Gesprächen war immer Streit angesagt und komischerweise war das so das sie sagte ich bin emotional labial .

Wollte eben darüber sprechen und eben auch das offen führen allso wen sie sich mit jemanden treffen wollte wollte ich das wissen.
Kontrolle?? würde ich eben nicht sagen war bei mir so das ich mir dachte reden drüber Offenheit aber eben das war für sie die Kontrolle ihres leben
wie ist das bei euch
und welche Diskussionen streit habt ihr

was ich damit sagen will ist reden ist gut aber es ist eben wie in einer normalen beziehung man mus geben auch niht nur nehmen
lg alex
 
17. März 2015
Parduka`s Sie

Was mir bei dir auffällt, ist, dass du dir sehr viele Gedanken um euer Beziehung(en) macht und was sein könnte.
Scheinbar beschäftigst du dich sehr damit. Dabei stellt sich mir die Frage, ob du dich speziell in dieser Konstellation auch mit dir beschäftigst und vor allen Dingen auch auf dich schaust, wie es dir dabei geht.
Was wäre denn, wenn alles zerbrechen würde? Würdest du auch zerbrechen? "Dein" Mann hat noch eine andere Frau, sorgst du in den Zeiten, in denen er bei ihr ist, gut für dich oder kreisen deine Gedanken eher darum, wie es den beiden geht, ob alles gut ist, wie er zu dir zurückkehrt?
Macht er sich dieselben Gedanken wie du?
Wäre es eine Möglichkeit für dich, den Blick vor allen Dingen erstmal auf dich zu richten, vielleicht auch zu überlegen, was deine Bedürfnisse sind und ob sie gut erfüllt sind? Und wenn nicht, wie du sie dir erfüllen könntest?
Manchmal stellen sich viele Dinge von selber ein, wenn jeder dafür sorgt, dass es ihm selber gut geht und dass er das hat, was er zum Leben wirklich braucht und bedarf. Und Beziehungen werden dann grade gerückt und zeigen dann eben erst ihren wirklichen Wert, wenn sie auch noch da sind, wenn jeder sich gut um sich kümmert und auch die Freiheit hat, dieses zu tun.
 
17. März 2015

man mus geben auch niht nur nehmen

Entweder ist es so und es gibt keinen Grund das in Frage zu stellen, nicht einmal darüber nachdenken zu müssen, oder da läuft schon was nicht rund und es wird angefangen gedanklich aufzurechnen. letztendlich ist das eine Rechnung der Schuld und damit schon der Anfang vom Ende.
 
17. März 2015

Wie schon oft hier erwähnt...polyamor leben klappt nicht stets reibungslos, obwohl ich finde, dass wir 3 (FMF) ein, sagen wir mal, "Arrengement" gefunden haben, welches immer weniger Stress aufkommen lässt. Doch für die Zukunft betrachtet stellen sich uns schon immer wieder folgende Fragen:

Warum? Warum stellen sich dir immer wieder solche Fragen?

Wenn ich in einer Beziehung bin - ganz egal ob mono oder poly, hetero, homo, Fern oder Nah, die gut läuft und "immer weniger Stress aufkommen lässt" - dann stelle ich mir diese Fragen nicht, weil sie nicht relevant sind.

Wir überqueren diese Brück/en wenn wir zu ihr kommen. Wenn der Weg aktuell gerade und schön und leicht ist, dann versuche ich doch nicht gleich schon zu den nächsten Problembrücken zu rennen.
 
17. März 2015
in gutem Kontakt bleiben - mit mir und mit anderen

@ SIE von Parduka:

Wie lange geht das noch gut so?

Ja, das ist eine Nebelwolke, die manchmal aufkommt bei mir, wenn ich überlastet bin - durch den Alltag, durch Kommunikation mit beiden Partnern (bin 17 Jahre mit meinem Mann zusammen und 1,5 Jahre mit meinem zweiten Partner).
Dann sorge ich gut für mich und gönne mir Ruhe.
Tief in mir ist Vertrauen, dass unser Weg weiter wachsen darf.
Das Vertrauen entstand/entsteht durch zeigen der eigenen Bedürfnisse, der eigenen Gefühle (Freude, Angst, Ärger, Enttäuschung, Wut) und dem sich angenommen fühlen darin.



Kommt auch wirklich jeder, zwar individuell, aber doch zu gleichen Teilen auf seine Kosten, oder lassen 2 von Dreien = Einen zurück?

Nachfrage bei meinem Mann des öfteren, ob noch alles im Gleichgewicht für ihn ist - mein zweiter Partner kommuniziert offensiv, wenn er sich zurückgesetzt fühlt.
So ist immer ein aktuelles Bild vorhanden.
Ich teile mich ebenso mit.



Kann "Gleichberechtigung" bei einer ungleichen Anzahl von Menschen in einer Beziehung gut gehen?

Zu allererst fühle ich mich mir selbst gegenüber verpflichtet und lerne immer mehr, gut für mich zu sorgen und es auch meinen beiden Partnern zu überlassen, dass sie gut für sich sorgen.
Absprachen sind zielführend: Wer wann was braucht.



Wo landen emotionale Ausbrüche, Erfahrungen?
Emotionale Ausbrüche landen beim jeweiligen Partner, wobei ich durch die Gewaltfreie Kommunikation besser kommunizieren lernte und weniger zu explodieren ;-).
Erfahrungen, die ich für wesentlich halte, teile ich beiden Partnern mit.



Was passiert, wenn einer von uns Dreien nicht mehr kann, will und ausbricht.....zerfällt dann alles?
Dann gibt es ein Gespräch und es wird eine Lösung von mir vorgeschlagen oder den betreffenden Partnern. Eine kleine Anpassung an einen besonderen Umstand bewirkt manchmal Großes.
Wenn etwas zu Ende geht ist es manchmal auch der Platz für etwas, das dann besser passt.


Diese Punkte passen bei mir auch auf Freunde plus *g* :-) :-), die sich eventuell ins Polygeflecht gesellen (in meinem Fall sehr ruhig und ausgeglichen mit einem liebevollen jüngeren Mann *g* ).


Alles Gute ! *g*
 
17. März 2015
@parduka fem

Kann es sein, das Du, vorsichtig ausgedrückt, in der defizitären Position bist? Dein Freund ist seit -zig Jahren verheiratet, die Beziehung hat keine Erotik mehr, Du kommst in genau dieser Situation hinzu - wer bist Du da genau, welche Position nimmst Du ein? Ist es überhaupt denkbar, das Du "gleichberechtigt" dazugehören kannst?

Ich bin nicht der Triade-Typ, sondern lebe auch in einer "Hauptbeziehung". Und ich finde es mittlerweile unlebbar, eine emotionale Nähe zu Menschen zu haben, die nicht in einer Beziehung sind und einfach mehr Bezug, mehr Nähe suchen und sich wünschen. Da hilft kein Reden, da ist einfach ein Wunsch da, den ich sehr gut kenne und verstehen, ich aber nicht erfüllen kann. Jo, da bleibt eine/r zurück; definitiv dann, wenn er/sie mehr braucht und möchte.
 
18. März 2015

Und ich finde es mittlerweile unlebbar, eine emotionale Nähe zu Menschen zu haben, die nicht in einer Beziehung sind und einfach mehr Bezug, mehr Nähe suchen und sich wünschen.

Dieser Satz triggert mich gerade, und ich möchte dem (zumindest teilweise) widersprechen. Du hast recht, wenn Du Dich nicht auf Beziehungen mit jemandem einlässt, der eigentlich eine Hauptbeziehung sucht, wenn Du ihm nur eine Nebenbeziehung bieten kannst. Es gibt jedoch auch Menschen, die als Single glücklich sind und sich gerne damit arrangieren, dass sie die Nummer 2 sind - und an sie im Gegenzug halt auch deutlich weniger Anforderungen gestellt werden (und sie sich z.B. auf Arbeit oder ein aufwendiges Hobby konzentrieren können).

Andererseits hat jede Beziehung eigene Dynamiken, die unabhängig von der Hauptbeziehung sein können. So geht es mir gerade: ich habe eine Hauptbeziehung und daneben seit fünf Monaten eine weitere Beziehung zu jemanden, der Familie hat. Ich habe seine Prioritäten immer akzeptiert und mich bemüht, keine Forderungen zu stellen. Trotzdem bin ich gerade an einem Punkt, an dem ich mich frage, ob ich diese Beziehung noch will (ja, will ich) bzw ob ich sie so noch will (weiß ich nicht). Rein praktisch scheitert es daran, dass ich in der nächsten Zeit beruflich stärker eingebunden sein werde und mich nicht mehr so nach seinem Zeitplan richten kann wie vorher. Emotional kommen dann bei mir so Sachen hoch wie "immer muss ich alles möglich machen, ihm ist es nicht so wichtig wie mir" (ob das jetzt richtig oder falsch ist, ist unwichtig - es sind einfach menie Gefühle, mit denen ich umgehen muss).

Beziehungen kann man einfach nicht planen, sie haben zu viel eigene Dynamik und es gibt zu viele andere Faktoren, die sie beeinflussen können. Demnach sind auch Ratschläge hier vielleicht spannend und helfen beim Reflektieren, aber im Endeffekt muss jeder für sich eigene Lösungen finden.
 
Gruppen-Mod
18. März 2015
Auf

Beziehungen einlassen , das ist in jedem Fall ein wichtiger Schritt. Er braucht einiges an Selbstreflexion, Standortbestimmung und Gedankenaustausch z.B über Prioritäten, Zeiten, Wünsche und und und.
Jede meiner Beziehungen hat ihre ganz eigene Qualität und Dynamik. Und das möchten wir so, das leben wir so. Jeder von uns weiß sehr gut, wo er hingehört. Jeder von uns vertraut auf Nachhaltigkeit. Jeder von uns kann meistens loslassen und und sich einlassen.

Triade oder mehr ust ganz klar nichts für mich. Ich habe gesehen, mitbekommen und mitgelitten bei einigen, die das versuchen. In einigen wichtigen Bereichen geht es erfüllenden mir zu zweit, Auge in Auge, von Herz zu Herz.....
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