Herz gegen Kopf

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17. Jan 16

Das rote Sofa ist echt klasse, hätte ich auch gern;-)

Ich empfehle mal ein Buch von Gerald Hüther, Die Macht der inneren Bilder.

Natürlich sind sie da, die "negativen Gefühle". Aber sie mal kurz durch Reflexion und Affirmationen auflösen zu können - fast putzig, so ein Tip. Wie kann ich eine Basis verneinen, auf der ich stehe? Nee, da gebe ich Tom Recht: sie sind Teil von uns, und sie zu negieren heisst mich selbst zu negieren. Sinnvoll erscheint mir nur ein Annehmen dieser Gefühle als einen Teil von mir, und ein alternatives Erleben zu erlauben und zu erlernen, das eine andere Gefühls- und (Re)-Aktionskette ermöglicht.

Irre, dieser Thread! Genau das ermöglicht die Partnerin vom TE: sie versteht ihn und geht auf ihn ein, lädt ihn aber gleichzeitig ein, Liebe anders zu erleben, sie anders zu erleben, sich selbst anders wahrzunehmen und zu fühlen in einer solchen Liebe; ganz unabhängig von Bewertung und Vergleich, von Richtig und Falsch.

Nochmal, lieber TE: freu Dich über dieses Angebot, freu Dich über diese grosse Liebe!
 
 
17. Jan 16

Ich plaudere jetzt mal aus dem Nähkästchen und stelle euch eine Methode der Schattenarbeit vor, die grob aus "dem ZEGG" kommt......

Wir verwenden sie in unserer Lebensgemeinschaft und sie vereint GFK, Familienstellen und Gefühlsarbeit für mich sehr wirkungsvoll....

1. jeder nimmt mit jedem Augenkontakt auf und stellt fest, ob "er klar ist" (Kein Konflikt) oder "eine Klärung hat" (Konflikt)
2. bei mehreren Klärungen beginnt derjenige mit der höchsten "Ladung"
3. er benennt der Konflikt, der Konfliktgegner kann sich gegenüber stellen, einen Stellvertreter wählen, sich durch Maßnahmen schützen
4. die Sachebene wird herausgearbeitet: WAS ist tatsächlich passiert
5. Die Projektionen dürfen ausgesprochen werden ("Feuer frei": Du machst immer.... Du bist das letzte A.......)
6. Die Gefühlsebene, die darunter zum Vorschein kommt, wird ausgiebig beleuchtet, jedes Gefühl, was beteiligt ist, kommt zur Sprache
7. Die Frage:" Woher kennst Du das aus deinem Leben?" wird geklärt (meistens Kindheit). Wenn nötig, werden die Personen des Konflikts aus der Vergangenheit aufgestellt.
8. Die Frage: "Wo bist du selber so, wie du es dem anderen vorwirfst?" wird gestellt.
Hier passiert oft spätestens eine Wende, wenn derjenige erkennt, dass er das Verhalten selber in Anteilen hat, kann die Projektion zurückgenommen werden!
9.Derjenige, der klärt, kann einen Wunsch an den Konfliktgegner äußern
10. Der Konfliktgegner kann den Wunsch erfüllen oder ablehnen.

Ich vollziehe die Schritte im Konfliktfall oft für mich allein im Innern und komme damit auch oft schon sehr viel weiter.
 
 
17. Jan 16

Umgang mit Gefühlen
Wie das möglich ist, demonstriert imho sehr überzeugend Mike Hellwig mit seinem Konzept der radikalen Erlaubnis, auch wenn er es manchmal übertreibt.
Mal ein paar Videos auf YouTube anschauen. Wem seine Art nicht gefällt, den wird er nicht erreichen können. Wer mit seiner Art in positive Resonanz gehen kann, schaut sich aus eigenem Interesse alle seine Videos an.

Eine andere Möglichkeit, dies imho die Menschen im ZEGG machen:
da stellt sich jemand mitten unter die anderen, ohne jemanden direkt anzusprechen oder zu -sehen, und zeigt authentisch und unzensiert, was in ihm lebendig ist, auch wenn die Informationen heftig und unangenehm rüberkommen. Was raus will, darf raus.
Vlt. geht das auch im Gespräch unter Partnern... jemand steht auf, ("geht in die Bütt"/Forum) um zu signalisieren, dass da ganz dringend ein Anteil von ihm gehört werden will, und dass es nicht seine Absicht ist, das Gegenüber zu verletzen. Wichtig: keine Du-Sprache verwenden, sondern den Namen.
Wenn der TE könnte sich in diesem Fall vor den Spiegel stellen, während seine Partnerin bei "dem Anderen" ist, und lautstark für diesen Beitrag im "Partnerforum" üben. Am schönsten wäre, dass das Forum schon gar nicht mehr nötig ist, wenn sie zurück kommt, weil die Gefühle eingeladen, gefühlt, ausgedrückt und angenommen wurden. Mehr wollen die meist gar nicht.

Die "gewaltfreie Kommunikation" nach Rosenberg ist imho in hoch emotionalen Situationen weniger geeignet,, eher in konstruktiven, friedlichen Gesprächen.

Soweit meine 2cents zum Umgang mit Gefühlen/Emotionen.

*herz*lich
T*wink*M
 
 
17. Jan 16

Hihi
mein Beitrag kam zeitgleich mit dem von Themisabeth...
 
 
17. Jan 16

Lieber Tom,

das war reiner Zufall *haumichwech*
 
 
25. Jan 16

Kurz zurück zum Anfang
da hieß es …
Ich denke inzwischen es ist genau das: ein "Machtkampf"...die "Anderen" und das ganze Konstrukt Polyamorie ist bloß dafür da sich Hintertüren aufzuhalten, die Bindung nicht zu tief werden zu lassen [...] weil es eine Absage ist an Deinen/Meinen tiefen Wunsch nach Bindung, Geborgenheit und Ankommen, nach Einzigartigkeit, Wert! Und alle die hübschen philosophischen Worte sind nichts als Verschleierung dieser Fakten.
Fakt ist: Polyamorie ist das, was man aus ihr macht. Wenn jemand sie nutzt, um schöne Worte um seine Bindungsunfähigkeit und/oder Notgeilheit herumzubauen, dann ist das so. *nixweiss*
Aber darum geh es hier ja nicht. Es geht darum, dass die Situation nunmal so ist, wie sie ist, und die Beteiligten damit klarkommen müssen, wollen sie einander behalten.

Und, ganz ehrlich, da hilft es auch überhaupt gar nichts, sich zu wünschen, dass sich der/die andere ändert. "Wenn du mich wirklich liebst / mir nicht wehtun willst, warum kannst du nicht auf ihn verzichten / ihn akzeptieren" ist unproduktiv.

Die Lösung? gibt es nicht. Ich kann nur von meiner eigenen berichten, und die lautet: bei mir selber anzufangen. Ich brauche für mein Glück keine Partnerin, die nicht alle 14 Tage ein Wochenende für sich hat. Egal was sie da macht. Es nimmt mir nichts weg, wenn sie bei ihrem Lover ist, statt mit ihren Freundinnen Bridge zu spielen. Im Gegenteil. (Idealerweise.)

Diese Erkenntnis ist in unserer Kultur immer noch ziemlich neu. Die Vorstellung, dass das falsch ist, sitzt in unseren Köpfen fest und will nicht freiwillig weg. Sie da rauszuholen und insbesondere sich die entsprechenden Reaktionen abzugewöhnen kann anstrengend sein und, ja, nicht jeder schafft das.

Aus meiner Sicht sage ich nur: wenn man das schafft, dann lohnt es sich. *zwinker*
 
 
27. Jan 16

Das Herz
Nun ich schliese mich meinem vorposter gerne an.
In der heutigen gesellschaft ist es doch leider so das man eine Frau oder einen Mann hat und nicht mehr.
wir sind da anderst und das ist auch gut so, den die erfahrung hat gezeigt das man gegen gefühle nichts tun kann.
Man kann sie eine zeitlang unterdrücken aber sie bleiben ja da und warum nicht seine gefühle zeigen.

Ich (Steve) muss sagen das ich mit meiner Frau glücklich bin und sie wirklich über alles liebe und sie genau wie ich auch andere lieben können.
da wir beide von anfang an gesagt haben wir sind Polyamory und das ist schön.
 
 
31. Okt 16

Wow! Was für ein Thread!
Ich habe es jetzt tatsächlich geschafft, mich durch alle 12 Seiten zu lesen... da gibt's ja Einiges hilfreiches, Manches gut gemeinte und auch ein paar ziemlich sinnlose Beiträge *ggg*

Das Einzige, was ich dem TE noch an die Hand geben will, ist Konfrontation. Ich kann deinen Impuls, von 'ihm' überhaupt nichts wissen/mitbekommen zu wollen sehr gut nachvollziehen, das war zu Anfang auch meine Herangehensweise... aber die Geliebten meines Partners, die ich kennen lernen durfte, haben für mich komplett 'ihren Schrecken verloren'.
Psychologisch genau erklären kann ich das jetzt nicht, aber ich habe die Theorie, dass es (zumindest mir) hilft, dass diese Person, mit der er sich trifft keine namenlose Unbekannte ist, sondern eine echte Frau, die genauso ein Mensch ist, wie ich auch, mit kleinen Fehlern oder vielleicht sogar ohne. Und besonders, da ich mich (insbesondere mit einer seiner Geliebten) auch selbst gut verstehe, gönne ich nicht nur ihm die Zeit mit ihr statt eifersüchtig oder neidisch zu sein, ich gönne es ihr genauso und freue mich für beide, dass sie eine schöne Zeit miteinander verbringen können *g*
Dass das natürlich nicht immer so passiert und man sich sogar anfreunden kann mit weiteren Partnern des LP ist mir klar, aber vielleicht wäre da ja ein Ansatz für manche, der eben noch nicht genannt wurde.
Ich glaube auch, dass die einzig wahre 'Lösung' in einem selbst liegt, aber wie wahrscheinlich viele Andere auch, ist das für mich sehr theoretisch und schwer zu realisieren...
Nur wie gesagt, mir hat es geholfen, die Geliebten kennen zu lernen (im Übrigen ohne meinen Partner, einfach zum Kaffee/Frühstück in einem Cafe auf ein Gespräch).
Es bleibt mir nur noch euch allen viel Glück zu wünschen dabei, eine Lösung/einen Ansatz zu finden, der für euch funktioniert, der hilft, euch den 'Schrecken des Dritten' (vierten, fünften...?) zu nehmen und die Schönheit der Polyamorie zu genießen! *g*
 
 
1. Nov 16

Hallo, mal was ganz anderes...
Als "Neuling" in der Gruppe, weil ich eine Affinität für die polyamore Lebensweise empfinde, habe ich das Problem eine Partnerin zu haben die monogam ist und alles was über einen Partner hinaus geht ablehnt. Das Thema fremde oder gleichberechtigte Partner ist mit ihr nicht verhandelbar.
Wir leben in einer Fernbeziehung und haben beiderseitig tiefe Gefühle füreinander.
Nun bin ich es, der allerdings für andere Partner offen ist und ich diesen gegenüber mitunter Gefühle entgegenbringe die auch rein über das Sexuelle hinaus gehen. Das bringt mich immer wieder in einen Gewissenszwiespalt, da ich weder auf die Partnerschaft verzichten will, noch auf die Lust auf fremde Haut verbunden mit dem Wissen, dass auch dort entsprechende Gefühle entstehen. Die damit verbundene Heimlichkeit, mit der ich meine Neigung auslebe, ist immer wieder etwas was mich einen inneren Konflikt mit mir austragen lässt.
Wer hat damit Erfahrung bzw. wie geht ihr mit einer solchen Thematik um?
 
 
1. Nov 16

Hi jason
bitte versuche es mal mit der Suchfunktion zur Gruppe. Suchbegriff: mono und poly

Wenn Du Dein Thema nicht passend wiederfindest, mach' einen eigenen Thread zu Deinem Anliegen auf. An dieser Stelle geht es unter, fürchte ich, und es passt auch nicht ganz zum Eingangspost (EP)

Herzlich
Tom
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