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Zwiespalt....

****la 
Themenersteller93 Beiträge
Frau
****la Themenersteller93 Beiträge Frau

Zwiespalt....
Hallo zusammen,

Ich beschäftige mich seit rund zwei Jahren mit dem Thema Polyamorie. vor einem Jahr hatte ich das erste mal eine Polyamore Beziehung.

Seitdem bin ich im zweispalt immer wenn ich jemanden interssant genug finde um ihn näher kennezulernen. Ist derjenige Mono, tendiere ich zu einer monogamen Beziehung ist er Poly dann tendiere ich auch zu Poly. Und wenn sich gerade nichts zeigt dann tendiere ich auch eher zu Poly. Ich verstehe diesen Wandel an mir nicht wirklich. im grunde möchte ich ein freier Mensch sein. Bei einer Monogamen Beziehung hab ich eigentlich viel zu viel Angst eingeschränkt zu werden.

Bei einer Polybeziehung hab ich Angst ich könnte doch ein bisschen eifersüchtig werden und probleme bekommen.

Trotzdem ordne ich mich eher der polyseite zu als der mono.

Vielleicht gehts ja noch mehreren so ähnlich wie mir oder ging es mal. Wäre schön wenn ich ein bisschen input bekommen würde.

Herzliche Grüße Sunela
*******lus 
5 Beiträge
Mann
*******lus 5 Beiträge Mann

Mal so mal so?
Hallo vielleicht ist es auch gar nicht so wichtig wie das Ding nun heißt. Manchmal macht es eben Spaß mono zu leben. Ob du das dann längerfristig so Leben willst wird sich dann schon zeigen. Wichtig finde ich dann nur dass man das immer offen kommuniziert. Wer weiß wie es deinem gegenüber geht. Reden reden reden wie's dir gerade geht. Das label ist doch nicht wichtig. Die innere Haltung zur Freiheit deiner Partner ist es. Und Poly heißt leider nicht jetzt wird alles einfacher. Schön wär's.
Grüße
****la 
Themenersteller93 Beiträge
Frau
****la Themenersteller93 Beiträge Frau

Dass es nicht einfacher wird ist mir schon länger klar. Im gegenteil man sich vielmehr sowohl mit sich selbst als auch mit dem gegenüber auseinanderzusetzen.

Ich denke ich bin vielleicht einfach zu offen um mich auf irgendetwas festlegen zu wollen.
*******enig 
1.123 Beiträge
Mann
*******enig 1.123 Beiträge Mann

hallo Sunela,
finde heraus, was du willst, wäge ab, ob du damit jemand anderem damit weh tust und wenn das nicht der Fall sein sollte, dann TUE es!

Ob du polyamourös oder monoamourös lebst, richtet sich nach deinem Willen, es ist deine Entscheidung. Allerdings empfiehlt es sich dringend, für einen polyamourösen Lebensstil denselben nur mit anderen Spielkamerad/Innen zu veranstalten, die ebenfalls polyamourös organisiert sind, denn Monos werden diesen Lebensstil ständig hinterfragen und das Konstrukt an seine Belastungsgrenzen und darüber hinaus führen.

Und wenn du monoamourös leben willst, wirst du dich wohl von den Polies fernhalten müssen, weil die sonst über kurz oder lang dein Weltbild in Frage stellen.

Schon verwirrend, wenn Menschen tun dürfen, was sie wollen.
****la 
Themenersteller93 Beiträge
Frau
****la Themenersteller93 Beiträge Frau

@smartkönig
Danke dir für deinen Beitrag

Grundsätzlich wiederstrebt mir Gedanke mich in meiner Liebesfähigkeit einschränken zu lassen.

Kommt mit sicherheit Davon dass ich in meiner Ehe allgemein sehr eingeschränkt wurde und ich möchte mich im grunde Uberhaupt nicht mehr einschränken lassen. Egal in welchem Bereich.

Es sind auch immer wieder nur kurze momente die mich zurück in die sehnsucht nach der guten alten Monogamie versetzen. Kaum hab ich diese zu ende gedacht, kommt der aspekt des frei sein wollens wieder voll zum tragen.

Im prinzip ist mir die Polyamorie noch ein zu eng geschnürtes Konzept. Vermutlich bin ich eher in der Kategorie Beziehungsanarchie zuhause.

Mir ist klar dass das mit monogamen Menschen so nicht funktioniert. Bewege mich aus diesem Grund auch schon sehr im polyamoren umfeld bzw. Im Umfeld von allgemein sehr offenen Menschen.

Da kommt bei mir im übrigen eine neue Frage auf. Es gibt viele Männer die kein Problem haben eine Frau zu teilen solange eine unverbindliche Beziehung vereinbart ist. Sobald jedoch das Wort Beziehung ins spiel kommt können sie sich das nicht mehr vorstelle. Woher kommt es dass wir unsere empfindungen von einem Beziehungskonzept abhängig machen.

Ich glaube dauerhaft kann ich mich nicht mehr in einer Monogamen Beziehung wohlfühlen, weil ich damit den wesentlichsten Wert unterdrücken würde....nämlich ein freier Mensch sein zu wollen der mit dem Fluß des Lebens fließen möchte.
*******eCGN 
64 Beiträge
Paar
*******eCGN 64 Beiträge Paar

Zu: "ich möchte mich im grunde Uberhaupt nicht mehr einschränken lassen. Egal in welchem Bereich."

...ohne dir zu nahe treten zu wollen: Beziehungen jeder Art bedeuten Einschränkungen. Überall, wo es ein Wir gibt (oder gar mehrere "Wir"s!), ist die individuumszentrierte Entfaltung eingeschränkt. Demgegenüber ergeben sich in Beziehungen neue Entfaltungsmöglichkeiten, die für nichtgebundene Menschen nicht erreichbar sind. Aber "jeder macht mal so, wie er/sie meint, dann läuft's schon" - das geht nicht lange gut.

Poly, wenn's denn halten soll, heißt nicht: Anything goes. Es heißt nicht: Ich zuerst. Es heißt - zumindest in den funktionierenden Konstrukten, die mir bekannt sind - vor allem: Denk zuerst an die anderen, dann an dich selbst.

Drum würde ich sagen: Schau eher gut, daß du keine einschränkungsbezogenen Altlasten in die nächsten Partnerschaften mitschleppst, sowie darauf, mit wem du Beziehungen eingehst, als auf das Label der Beziehung/en.
Besitzt dein Gegenüber die Fähigkeit, für deine Interessen ebenso zu kämpfen wie für seine eigenen, und kannst du das auch leisten, selbst wenn's ein Kämpfen für vermeintliche Einschränkungen bedeuten kann, dann wird alles Mögliche gut funktionieren - auch poly vielleicht.
****la 
Themenersteller93 Beiträge
Frau
****la Themenersteller93 Beiträge Frau

Da hast du etwas missverstanden aber man kann ja auch nicht in Einparkhilfe Sätzen darlegen wie man das ganz genau meint. Möchte darauf auch gar nicht weiter eingehen. Es ist nicht so dass ich nicht fähig bin mich einzulassen. Es geht um Kontrolle. Und niemals mehr in meinem Leben werde ich mich von jemandem kontrollieren lassen. Das meinte ich mit beschränkung. Ich glaube das tut keiner wie auch immer gearteten Beziehungskonstellation gut.
****on 
10.804 Beiträge
Mann
****on 10.804 Beiträge Mann

Mir geht's auch so: Ob poly, ob mono, mir ist's schnuppe - Hauptsache poly! *g*

Ich muss nicht mehrere Liebesbeziehungen haben. Ich hätte nichtmal Zeit und Aufmerksamkeit dafür. Aber ich könnte , rein emotional.

Doch im Herzen liebe ich ohnehin mehrere. Das ist für mich das eigentlich Polyamore. So kann ich mono leben, und dabei gleichzeitig poly lieben. Ob auch Polysex dabei sein kann, ist für mich eine Frage der Vereinbarung der Monopartner. Mir ist beides recht.

Ich muss mich darauf genauso wenig festlegen wie Bisexuelle auf ein Lieblingsgeschlecht. Bin halt sowohl-als-auch-amor. *nixweiss*
****on 
10.804 Beiträge
Mann
****on 10.804 Beiträge Mann

Danke für den Thread! Ich erlebe selbst, dass es mir nicht auf poly/mono ankommt, sondern auf Menschen. Mono ist oft eine Besitzidee mit engen Grenzen in Bezug auf Andere. Besitz macht Verlust erst möglich. Verlustangst ist eine Folge von Besitz.

Poly ist unter Umständen dynamisch, und die Dynamik der vielen Teilnehmer in den komplexen Polyverknüpfungen enthält potentiell mehr Zündstoff für Ausgrenzungen und Zurückweisungen.

Beides nicht ideal. Doch Polyamorie bietet mehr Fundament. Unglückliche in einer Monobeziehung hängen einsam darin fest, Unglückliche in Polybeziehungen haben potentiell eine heile und heilende Beziehung zwischen den verletzenden.
*******one 
233 Beiträge
Mann
*******one 233 Beiträge Mann

wir passen uns an
würd ich in diesem Fall dir sagen.
Im NLP sagt man dazu paging. Wenn man sich einem anderen öffnet ist das nur normal und trotzdem bist du ein freier Mensch.
Die Angst, von der du schreibst ist noch mal eine andere Sache.
Die ist durch ein Bewusstsein von Verletzung entstanden.
Ist die Angst zu viel, hemmt sie dich in deiner Freiheit- dann ist diese zu bearbeiten, sofern du dich eingeschränkt und unwohl fühlst.
Alles Liebe für deine Zukunft
********2015 
381 Beiträge
Frau
********2015 381 Beiträge Frau

Danke @ Trigon
Mono ist oft eine Besitzidee mit engen Grenzen in Bezug auf Andere. Besitz macht Verlust erst möglich. Verlustangst ist eine Folge von Besitz.

Ich habe früher immer so gelebt, aber es ist schön, wenn man sich weiterentwickelt und neue Erkenntnisse hat - heute kann ich Deinen Satz voll und ganz unterschreiben *g*
**MK 
462 Beiträge
Mann
**MK 462 Beiträge Mann

@Sunela:

Ich lese, dass die Beweggründe für deine Gefühle Ängste sind; egal, in welche Richtung die Gefühle ausschlagen. Du hast Angst, in einer Monobeziehung eingeschränkt zu sein, und deine Freiheit zu verlieren. Du hast gleichzeitig Angst, mittels Eifersucht und anderer Ängste in einer Polybeziehung einzuschränken.

Es gibt gewisse Dinge, die sich ausschliessen. So wird es nie maximale Freiheit in Beziehungen gepaart mit maximaler Sicherheit geben. Ich betrachte diese Bandbreite wie eine Art Schieberegler, der individuell austariert sein will.

Interessanter ist sicher die Frage: Wo kommen diese Ängste her? Oft ist ein Kindheitserlebnis / Kindheitstrauma der Auslöser. Verlassenheitsangst / Verlustangst ist eine Urangst, und durchaus überlebenswichtig in unserer Evolution gewesen. Es gibt viele Lösungsansätze zur Überwindung; näheres dazu gerne per PN.

Ängste trennen dich von deinen Gefühlen ab, solange du Vermeidung betreibst. So kannst du weder dich noch deine Gefühle "Live und in Farbe" erleben; und auch nicht lernen, sie zu genießen. Gefühle zu spüren ist dabei wichtiger, als sie gedanklich zuordnen zu können. Gefühle annehmen ist der Schlüssel, sie liebevoll loslassen zu lernen. Ein Freiheitsgedanke dazu: Emotionale Planlosigkeit ist lebendiger als kopfgedrosselte Emotionalität...
****on 
10.804 Beiträge
Mann
****on 10.804 Beiträge Mann

KKMK:
Es gibt gewisse Dinge, die sich ausschliessen. So wird es nie maximale Freiheit in Beziehungen gepaart mit maximaler Sicherheit geben. Ich betrachte diese Bandbreite wie eine Art Schieberegler, der individuell austariert sein will.

Das klingt für mich erstmal schlüssig. Aber dann frage ich mich, ob ich nicht einfach nur glaube, dass Freiheit und Sicherheit einander ausschließen.

Denn warum bringt Freiheit Gefahr, also verkleinert die Sicherheit? Wir hatten woanders das Bild des Vogelkäfigs mit der offenen Tür. Die Freiheit des Vogels birgt die Gefahr, dass er nicht wieder zurückkommt, unbestritten. Und eine verriegelte Tür hindert ihn am Verschwinden. Aber die verriegelte Tür weckt vermutlich erst seinen Wunsch, überhaupt verschwinden zu wollen.

Warum verlassen Menschen Zweierbeziehungen? Weil sie nicht mehr im Exklusiv-Setting zumindest mit diesem Menschen sein wollen. Ohne Exklusivitätsvereinbarung fällt der Verlass-Wunsch fort. Eine offene Käfigtür verwandelt das ungeliebte Gefängnis in ein einladendes Nest.

Ich kann mir vorstellen, dass mehr Freiheit auch mehr Sicherheit erzeugt. Eine auf Grundlage von Vertrauen statt auf Käfigstäbe.
*******beth 
1.768 Beiträge
Frau
*******beth 1.768 Beiträge Frau

Die logische Achsen- Paarung der Polaritäten, so, wie ich sie kenne ist

Bindung ( Beziehung) - Autonomie (auch Freiheit, Unabhängigkeit)

und

Sicherheit und Spannung

Also schließen sich Freiheit und Sicherheit in Beziehung nicht so dramatisch aus.

Ich habe dazu das Bild zweier kugelgelagerter Achsen und die "Enden" Freiheit und Sicherheit liegen nicht auf einer Achse, können also beide zu einer Seite kippen.

Allerdings ist das alles eine sehr fragile Entwicklung, die von Partner zu Partner, von Tag zu Tag, von Erfahrung zu Erfahrung in Bewegung ist- so nehme ich es wahr.

Nichts ist so beständig, wie der Wandel!
*******ora 
13 Beiträge
Frau
*******ora 13 Beiträge Frau

Meine Sichtweise...
Liebe TE,

ich hab nicht alle Beiträge gelesen, gebe dir hiermit also nur meine Erfahrungen mit auf den Weg.

Wenn ich jemanden kennengelernt habe, bei dem ich mich wohlfühle, wo alles passt, etc. Und der Monogam lebt/leben will.. Dann hab ich eine Weile lang, dem auch nachgegeben.
Frei nach dem Motto: Kannst es ja probieren, vielleicht ist er der Richtige und du brauchst keinen Anderen mehr.

Trotzdem habe ich von vornherein klargemacht, dass ich mehr als eine Person lieben kann und dass Treue bei mir nichts mit sexueller Exklusivität zu tun hat.

Früher oder später habe ich mich aber immer weiterverliebt.
Immer.

Und es hat alles reden nichts genützt. Ich musste bei all meinem Glück zusehen, wie mein erster Partner versuchte für mich poly zu sein (bzw. Er mir beim mono bleiben) und schlussendlich sind die Beziehungen alle daran zerbrochen.

Weil keiner in Beziehung zum anderen frei und sich selbst treu sein konnte.

Mittlerweile gehe ich keine Beziehung ein, wenn sich auch nur ein bisschen abzeichnet, dass die Person wieder so einen "aus Liebe zu dir" mono/poly Zirkus hervorrufen könnte.

Btw. Habe ich ja schon mehr als eine Beziehung.. Also muss eine neue Person ins Netz aufgenommen werden, was bei monos eh nicht klappt...

Vielen Dank fürs Lesen.
Und viel Erfolg beim Grübeln und Glücklich sein!!
****on 
10.804 Beiträge
Mann
****on 10.804 Beiträge Mann

Xantholora:
Ich musste bei all meinem Glück zusehen, wie mein erster Partner versuchte für mich poly zu sein (bzw. Er mir beim mono bleiben) und schlussendlich sind die Beziehungen alle daran zerbrochen.

Weil keiner in Beziehung zum anderen frei und sich selbst treu sein konnte.

Gut gesagt! Frei sein heißt: sich selbst treu sein zu können. Wer sich selbst in welchen Beziehungen auch immer treu bleiben kann, ist in meinen Augen frei.

Es ist nicht die Beziehung, die Freiheit nehmen kann - in der Liebe bin stets ich selbst mein eigener potentieller Gefängniswärter.

Wer bewusst und unbedingt entschlossen monogam lebt, der tut sehr frei genau das, was ihm entspricht. Wie unfrei jemand, der gegen sein Wesen versucht, polygam zu leben. Und umgekehrt natürlich auch.

Diese Idee "Freiheit versus Beziehung" entspringt vermutlich der Vorstellung, Menschen gingen Beziehungen ein, in der sie sich ganz selbstverständlich nicht vollständig treu sein könnten.

Ich verstehe das auch. Was habe ich mir Verrenkungen in Beziehungen angetan! Das war gar nicht ich selbst. Weil ich von dem Glauben erfüllt war, unbedingt etwas von mir verleugnen zu müssen. Weil ich an Beziehungsarbeit glaubte. Weil es nicht leicht sein durfte. Ich bin da nicht allein - der Gedanke, dass einem nichts geschenkt wird, ist eine Brandmarke unserer Kultur.

Heute bin ich maximal frei. Auch in einer Beziehung. Das, was ich für meine Partnerin tue, ist keine Selbstbeschränkung, sondern ein dauerhaftes Geschenk an uns beide.
****la 
Themenersteller93 Beiträge
Frau
****la Themenersteller93 Beiträge Frau

@Xantholora
Daran denke ich dabei dann auch....an das vielleicht erfüllt mich ja eine einzige Beziehung so sehr dass ich keine weitere brauche.....

Trotzdem fühle ich mich wohler dabei wenn ich von vorneherein sage ich habe die Polyamore Grundhaltung

sprich es kann eben passieren dass man sich in zwei oder mehrere Menschen gleichzeitig verliebt. Hinzu kommt dass es eigentlich jemanden gibt den ich sehr Liebe, mit dem aber eine Beziehung nicht lebbar ist.
Dennoch weiß ich ziemlich genau dass ich auf ein wiedersehen mit ihm nicht verzichten wollen würde wenns denn tatsächlich mal wieder funktionieren sollte un nicht an unserbeider sehr unterschiedlichem Zeitmanagement scheitern sollte.

Grübeln tu ich nun nicht wirklich....ich nehme wahr und reflektiere und je mehr ich reflektiere um so mehr komm ich zu dem schluss dass ich diese Freiheit brauche mich in weitere Menschen verlieben zu dürfen oder auch nur mich von ihnen angezogen fühlen zu dürfen. Dasmit dem glücklich sein kommt schon eher in betracht. es macht mich nicht unglücklich.

Wenn ich die Freiheit habe kann es sein dass es gar nicht dazu kommt das auszunutzen weil ich mich nicht eingeschränkt fühle.

Momentan stehen begegnungen mit jemandem an. der sehr offen ist in dieser Beziehung. der sagt er findet es schön wenn ich mich mit anderen treffe aber er möchte das vorläufig nicht für sich in Anspruch nehmen....Was ernatürlich jederzeit dürfte wenn er es wollte.

Zum Thema eifersucht kann ich sagen dass es durchaus passieren dass ich so etwas wie eifersucht verspüre. Mache dieses Gefühl jedoch nicht vom Partner abhängig und zwinge ihn nicht zum verzicht....dennn für meine Gefühle übernehme ich schon gerne selbst die verantwortung.
****la 
Themenersteller93 Beiträge
Frau
****la Themenersteller93 Beiträge Frau

@themisabeth
Danke liebe themisabeth für deinen Beitrag

demnach wäre das ja alles im ganz normalen Rahmen und nicht notwendig sich darüber groß gedanken zu machen?

Ich dachte eben dass ich vielleicht nach zwei Jahren reflektion und einer Polybeziehung eventuell noch nicht gefestigt genug wäre....

was ja laut deiner aussage allerdings nicht so wäre sondern eher ganz normal...

Danke damit kann ich das ganze vielleicht etwas lockerer sehen.
*******beth 
1.768 Beiträge
Frau
*******beth 1.768 Beiträge Frau

Das ist der theoretische Unterbau....

Dazu dürfen sich dann gerne noch die Intuition gesellen (die hast Du offenbar) und die praktische Erfahrung (die machst Du gerade zunehmend), also alles okay, solange Du nicht eindeutige und heftige Erfahrungen machst, ist doch alles gut.

Nach meiner Erfahrung wird das Polyleben leichter, wenn man selber und potentielle oder bestehende Partner in möglichst vielen Positionen des Polylebens schon mal waren:

freiheitsliebender Partner

Exklusivität wünschender Partner

freilassender Partner

freigelassener Partner

längerer Partner

dazukommender Partner

verlassender Partner

verlassen wordener Partner

.....to be continued

Das erhöht die Empathie und Geduld bei allen Beteiligten enorm!
*******ora 
13 Beiträge
Frau
*******ora 13 Beiträge Frau

Der Moment
Liebe Sunela,

Dennoch weiß ich ziemlich genau dass ich auf ein wiedersehen mit ihm nicht verzichten wollen würde wenns denn tatsächlich mal wieder funktionieren sollte un nicht an unserbeider sehr unterschiedlichem Zeitmanagement scheitern sollte.

Oh ja, das kenn ich sehr gut.

In meinem Leben gibt es jemanden, den ich nur einmal im Jahr tatsächlich sehen kann.. Ihn trotzdem liebe wie keinen anderen.

Wichtig ist dabei nur der Moment.
Sich frei zu machen von allem hätte, wäre, könnte, sollte, müsste, dürfte.

Das erfüllt eine Begegnung, ein Treffen. Nicht das ganze vorneweg und hintennach Gegrübel.


Sich voll und ganz auf jemanden einlassen, der genau weiß, was Sache ist und woran er_sie ist..


So leicht gesagt, ich weiß. *zwinker*
****i09 
100 Beiträge
Frau
****i09 100 Beiträge Frau

Mir..
...geht es genau, wie der TE- auch ich finde mich noch nicht wirklich zurecht- aber ich lerne- jeden Tag etwas mehr *zwinker*
****la 
Themenersteller93 Beiträge
Frau
****la Themenersteller93 Beiträge Frau

Eigentlich ist vollkommen klar dass monogam nicht mehr wirklich funktioniert....

Aber alte Muster und Prägungen sind manchmal noch da....
****i09 
100 Beiträge
Frau
****i09 100 Beiträge Frau

Aber Poly funktioniert ja auch nicht immer ... 🤔
****la 
Themenersteller93 Beiträge
Frau
****la Themenersteller93 Beiträge Frau

Eine Garantie dass eine Beziehung ewig halt gibt's eh nicht....ich meinte damit dass Monogamie für mich nicht mehr funktioniert und eigentlich ist mir das klar....und trotzdem sind zwiespältige Gefühle dazu vorhanden.
****i09 
100 Beiträge
Frau
****i09 100 Beiträge Frau

Okay- da bin ich komplett bei dir.